Kohlenhydrate

Ernährungsphysiologie Allgemein

 

Kohlenhydrate sind ein wichtiger Brennstoff-Lieferant für den Körper. Es gibt Einfachzucker (z.B. Glucose, Fructose), Zweifachzucker (z.B. Saccharose, Maltose, Lactose) und Mehrfachzucker (z.B. Stärke). In erster Linie geht es um die sogenannte Glucose (Traubenzucker), da nur diese in der Lage ist, die Blut-Gehirn Barriere zu durchqueren und somit als Energiequelle für das zentrale Nervensystem (Gehirn) dient.

Ziel der Leber ist es, aus den zugeführten Kohlenhydraten die Energiewährung "Glucose" zu erzeugen. Wenn zu viel Glucose ins Blut gelangt würden die roten Blutplättchen verkleben und deshalb wird das Hormon Insulin von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet. Reguliert wird dies über den Hypothalamus. Das Insulin funktioniert wie ein Generalschlüssel zur Einlagerung von Zucker in die Körperzellen, wo sie dann in Fett umgewandelt werden. Unser Körper verbraucht in der Stunde ca. 10-12 Gramm an Glucose. Wenn diese Glucose gleichmäßig zugeführt wird, muss der Körper keine Energie als Fett in den Zellen zwischenspeichern. Nicht nur die Glucose im Blut ist entscheidend. Damit das Blut auch im Gehirn ankommt, müssen sogenannte Glucosetransporter (GLUT1) erzeugt werden. Dafür sind bestimmte Aminosäuren (Eiweißbausteine) notwendig.